Der Christbaum

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 Historie

Um 1509 wurde im Elsaß und Schwarzwald zum ersten Mal der Weihnachtsbaum als Weihnachtssymbol aufgestellt.
Angehängte Äpfel, Nüsse oder Gebäck sollten den Paradiesbaum darstellen. Heute wurden diese durch Christbaumkugeln und -schmuck ersetzt.

Um 1700 wurde der Christbaum mit Lichtern ( Kerzen ) dekoriert. Dem Ideenreichtum wurden keine Grenzen gesetzt und so fanden auch Rosinen, Feigen, Kartoffeln und ausgeblasene Eier den Weg als Christbaumschmuck. Ab 1880 erfand man den Glasschmuck und ein Jahrzehnt später das Lametta.

So entwickelte sich der Christbaum von Generation zu Generation zu einem Stück Kulturgeschichte, der zur kalten Jahreszeit sein warmes Licht in unsere Wohnzimmer bringt. Die Kinder bekommen ganz große Augen, wenn sie in den vom Christbaum erleuchteten Raum kommen und sehen „ das Christkind war da “.

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Vom Samen zum Verkauf

Herkunft:   Die Samen der Nordmannstanne haben ihre Herkunft aus der Türkei, Georgien, Nordkaukasus, Rußland oder Dänemark.

                        Die von Blaufichte, Engelmannsfichte und Coloradotanne sind aus den südlichen Rocky Mountains der USA.

 

Eigenschaften:   Die Tannen sind Fremdbestäuber und können sehr uneinheitlich sein, am Beispiel der Blaufichte, die ihre Farbe von intensiv blau bis grün variiert.

 

Der Anfang:      Die Aufzucht des Samens wird häufig den Baumschulen überlassen und werden nach den Spätfrösten ( ab Mai ) ausgesät. Nach zwei Jahren sind sie zu kleinen Pflanzen herangewachsen und können in die heimischen Kulturen versetzt werden.

Pflege:              Nach dem Verpflanzen in die Kulturen beginnt eine intensive Arbeit der Unkrautfreihaltung. Als Schutz der Pflanzen gegen Wildfraß ist es notwendig, die Kulturen einzuzäunen - nicht nötig bei Blautannen. Jährlich erfolgt die Nachbesserung der Kultur, bedingt durch schlechtes Anwachsen, Frost- und Ausmähschäden sowie Pilzkrankheiten. Zur besseren Qualität der Bäume erfolgt noch eine Beschneidung.

Ernte:               Von der Art abhängig, werden die Bäume nach dem vierten bis neunten Standjahr geschlagen. Der Zeitpunkt der Ernte ist so kurz wie möglich vor dem Verkauf. Die Mondphasen bei der Ernte zu berücksichtigen hat sich empirisch als kein Vorteil erwiesen. Nach einer Umtriebszeit von 10 - 12 Jahren können dann die raumhohen Bäume „ geerntet “ werden. Während dieser Zeit haben die Bäume Biomasse und Sauerstoff produziert, sowie Kohlenstoff, Staubpartikel und Wasser gebunden. Einmal abgesägt, werden die Bäume verpackt und verladen zum Verkaufsstandort transportiert.

Verkauf:           Beim Verkaufsstand werden die Bäume nach Art sortiert und darunter wiederum nach Größe. Ausgepackt werden die Christbäume dann in einer großen Auswahl angeboten. Eine gute Qualität zeigt sich durch eine hinreichend lange Haltbarkeit der Bäume bei gegebener Formschönheit aus. Zum besseren Schutz und Transport werden die Christbäume in „Kanonen“ verpackt und ggf. noch angespitzt. So erlangt der Ab-Hof-Verkauf eine besondere Atmosphäre, die durch einen Glühwein zum Christbaum eine besondere Note erhält.

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Der Christbaum-Markt

Übersicht:

 

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Rückläufig sind die Christbaumarten typisch heimischer Herkunft wie Weißtanne, Rotfichte und Kiefer ( auch Forle genannt ).

Die Rotfichte lässt als erste die Nadeln fallen.

 

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